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  |  14. November 2017

Unternehmen sparen in London 25% und in Frankfurt fast 50% gegenüber New York

Global Cities Report 2018

Um 100 Mitarbeiter anzusiedeln, bezahlen Unternehmen in London 25 Prozent weniger Betriebskosten und in Frankfurt fast 50 Prozent weniger als in New York. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Cities Report 2018, den Knight Frank herausgegeben hat.
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Zum ersten Mal hat der Immobiliendienstleister auf der Basis von Arbeitsplätzen und Durchschnittsgehältern untersucht, wie hoch die Betriebskosten für 100 Mitarbeiter in den weltweit führenden Städten ausfallen. Frankfurt kommt dabei auf jährliche Betriebskosten von 3,34 Mio. Euro und London auf 4,91 Mio. Euro und damit deutlich weniger die konkurrierenden Finanzzentren New York (6,08 Mio. Euro) und Hong Kong (5,22 Mio. Euro). Trotz seiner Stellung als einer der weltweit führenden Wirtschaftsstandorte, liegt London in der Liste nur auf dem sechsten Platz.

Angeführt wird das Ranking von Zürich. Die Stadt ist von hohen Gehältern im Banking und im Bereich Asset Management geprägt und Unternehmen müssen für jährlich 6,94 Mio. Euro für 100 Mitarbeiter berappen. Es folgen New York und San Francisco (5,86 Mio. Euro), wo die Aufwendungen für hoch ausgebildete Tech-Experten steigen. Zu den Top 5 zählt neben Hongkong (mit den weltweit höchsten Büromieten) auch Boston (5,20 Mio. Euro).

Obwohl London gegenüber anderen Großstädten erheblich weiter unten im Ranking steht, bleibt die britische Hauptstadt der teuerste Wirtschaftsstandort in Europa. 100 Mitarbeiter in Paris anzusiedeln würde jährlich 3,60 Mio. Euro kosten und damit etwas mehr in Dublin (3,55 Mio. Euro), Frankfurt, Stockholm (3,50 Mio. Euro) und Amsterdam (3,08 Mio. Euro). In der Zwischenzeit hat sich Warschau zu einem attraktiven europäischen Wirtschaftsstandort entwickelt, auf dem gut ausgebildetes, mehrsprachiges Personal Unternehmen zu relativ geringen Aufwendungen zur Verfügung stehen (1,42 Mio. Euro).

„Der Zugang zu sehr gut ausgebildeten Arbeitskräften ist für Unternehmen einer der wesentlichen Faktoren bei Standortentscheidungen. Das haben viele Investoren erkannt und ihre Anlagestrategie entsprechend ausgerichtet“, sagt Ralph Schonder MRICS, Managing Partner von Knight Frank in Deutschland.

„Bei niedrigem Wirtschaftswachstum, wo Margensicherung und Kostenkontrolle im Vordergrund stehen, werden die Kosten für die Vergütung und die Bereitstellung des Arbeitsplatzes auch immer wichtiger“, so Ralph Schonder weiter.
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