| 19. Januar 2012
Mit Hilfe des Landes konnten 693 Familien im vergangenen Jahr den Traum vom eigenen Haus verwirklichen. Rund 59,9 Mio. Euro an zinsgünstigen Darlehen sind im Jahr 2011 für den Bau oder Kauf eines Eigenheimes von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank, dem Förderinstitut des Landes, bewilligt worden. Diese erfreuliche Bilanz zog Wirtschaftsminister Dieter Posch heute in Wiesbaden.
Für den Bau oder Kauf eines neuen Hauses oder einer neuen Wohnung kann ein zinsgünstiges „Hessen-Baudarlehen“ bereitgestellt werden. Es beträgt bis zu 80.000 Euro.
Für den Kauf gebrauchter Immobilien gibt es das „Hessen-Darlehen“, das bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, maximal aber 80.000 Euro, beträgt. Bei den Gesamtkosten können auch notwendige Modernisierungs- und Instandsetzungskosten berücksichtigt werden.
Für beide Darlehen gilt ein auf 10 Jahre festgeschriebener Zinssatz, der aktuell
2,1 Prozent beträgt. Eine nachrangige Sicherung der Darlehen im Grundbuch lässt Raum für weitere Baudarlehen von Banken- und Sparkassen. Voraussetzung der Förderung ist, dass mit dem Bau noch nicht begonnen wurde bzw. der Kaufvertrag noch nicht geschlossen ist.
„Das Förderprogramm des Landes zielt insbesondere auf junge Familien. In mehr als 60 Prozent der Fälle sind es Familien mit 2 und mehr Kindern; in ca. 1/3 der Fälle haben die Familien ein Kind. Mit dem Förderprogramm erreichen wir nicht nur, dass Familien Wohneigentum bilden können und ein kindgerechtes Wohnumfeld haben, sondern auch, dass ein Beitrag zur privaten Altersvorsorge geleistet wird“, so Posch.
Wie der Minister mitteilte, wird die Förderung auch im Jahr 2012 fortgesetzt. An zinsgünstigen Darlehen werden insgesamt ca. 50 Mio. Euro bereitgestellt. Die Antragsteller dürfen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Bei einem 3-Personen-Haushalt liegt die Einkommensgrenze für eine Förderung bei einem Bruttoeinkommen von ca. 65.000 Euro.